Das Phänomen Merinowolle


Sie ist außergewöhnlich dünn und fein, geruchsneutral und kratzt deutlich weniger als herkömmliche Wolle. Die Ursprünge der Merinoschafe gehen auf Nordafrika zurück, heute allerdings liegen ihre größten Züchtungsherden in Australien und Neuseeland. Australische Merinowolle deckt rund ein Drittel des weltweiten Wollaufkommens und benötigt dafür ca. 100 Millionen Schafe, die pro Stück maximal 10 Kilogramm Wolle in einem Jahr liefern. 


Selbst nach mehrtägigem Tragen, beginnt ein Kleidungsstück aus Merino nicht zu riechen und verfügt sozusagen über eine natürliche Selbstreinigungsfunktion. Merinowolle verliert kaum an Warmhaltevermögen, auch wenn sie durchgeschwitzt ist. Einzigartige Eigenschaften, wie die natürliche Thermoregulation, machen die Wolle zu einer sehr beliebten vollwertigen Naturfunktionsfaser. Der Wolle australischer Schafe wird in der Outdoorbranche eine besondere Rolle zuteil.

 

Vorteile gegenüber Kunstfasern wie Polyester und Polyamid

Funktionsbekleidung- oder wäsche, Sportbekleidung, Baselayer, Shirts und Unterwäsche – sie alle werden in beiden Qualitäten für den Markt produziert. Doch welche Verarbeitung hat in einem Vergleich die Nase vorn?

Die Erfahrung beweist, dass alle Bekleidungsstücke aus Merino gerade im Einsatz bei ausgiebigen Touren und Wanderungen besonders gut geeignet sind und selbst nach längeren Tragezeiten geruchsneutral und ausgesprochen atmungsaktiv bleiben. Weniger Wechselkleidung im Gepäck spart jenes Gewicht, dass bei Kleidungsstücken aus Polyester oder Polyamid geringer ausfallen würde. Das tolle Tragegefühl auf der Haut und die absolut konkurrenzlose natürliche Temperaturregulierung sprechen eindeutig für Merinowolle. Da Merinounterwäsche in unterschiedlichen Ausführungen angeboten wird, muss auch im Sommer keinesfalls darauf verzichtet werden.

In der gesamten Produktionskette werden im Gegensatz zu synthetischen Stoffen keine Chemikalien verwendet und alle Artikel aus Merino sind zu 100 % recyclebar.

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